Französischer und Deutscher Botschafter besuchen den Eurocampus anlässlich des Élysée-Vertrags
- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Am 22. Januar 2026, zum 63. Jahrestag des Élysée-Vertrags, empfingen die Deutsche Europäische Schule Manila (DESM) und das Lycée Français de Manille (LFM) zwei besondere Gäste: Deutschen Botschafter Dr. Andreas Pfaffernoschke und Französische Botschafterin S.E. Marie Fontanel, die offizielle Vertreterin Frankreichs auf den Philippinen.
Die Botschafter wurden auf dem Eurocampus willkommen geheißen und erhielten von GESM Academic Director Herrn Julien Ferrandon und LFM Schulleiter Herrn Nicolas Bois eine geführte Tour durch die Aktivitäten des Tages. Dabei besuchten sie unter anderem die Französisch-Deutsche Sporttage, Kunstprojekte und weitere von Schülerinnen und Schülern organisierte Veranstaltungen.
Im Anschluss an die Führung trafen die Botschafter die älteren Schülerinnen und Schüler im Berlin Auditorium der DESM. Die Begegnung begann mit einem kurzen musikalischen Beitrag von Eurocampus-Schülerinnen und -Schülern sowie Lehrkräften, der den kooperativen Geist des Tages widerspiegelte. Danach hielten beide Botschafter Eröffnungsstatements und teilten ihre Perspektiven zur Bedeutung des Élysée-Vertrags und zum Wert internationaler Zusammenarbeit.
In einem anschließenden interaktiven Teil hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Unter Anleitung ihrer Lehrkräfte diskutierten sie mit den Botschaftern über aktuelle Ereignisse, geopolitische Entwicklungen und die Rolle der französisch-deutschen Zusammenarbeit auf den Philippinen und darüber hinaus. Thematisiert wurden unter anderem globale diplomatische Prioritäten und Programme, die Frankreich und Deutschland auf den Philippinen unterstützen, wie etwa Initiativen im Bereich Menschenrechte.
Der DESM-Schüler der 12. Klasse, Pascal Birle, reflektierte die Erfahrung: „Es war sehr interessant, die Perspektive der Botschafter zu den Geschehnissen auf den Philippinen und in der Welt zu hören.“ Mila Krstovic, die im Namen der Eurocampus-Gemeinschaft ein Dankesgeschenk überreichte, ergänzte: „Sie vertreten unsere Länder hier, und es war schön, so direkten Zugang zu ihren Meinungen zu haben.“
Der Besuch unterstrich die fortwährende Bedeutung von interkulturellem Austausch und Dialog auf allen Bildungsebenen und spiegelte den kooperativen Geist wider, den der Élysée-Vertrag seit Jahrzehnten verkörpert.














Kommentare